Die Schneiderei hat wie die Werkstatt eine doppelte Bedeutung: Sie ist ein Ort, an dem Modeinteressierte ihre Kreativität ausleben, aber auch einfach Kleider geflickt werden. Nicht jeder Haushalt braucht eine Nähmaschine und einen Fundus an Stoffen und Fäden – und sich mal links oder rechts einen Rat bei anderen Personen holen können, schätzen auch viele!
Category Archives: Einrichtungen
Bar / Café (Idee)
Das Café oder die Bar sind ein Treffpunkt für die Bewohner:innen des Wohnnetzes. Dort werden ohne Konsumationszwang Getränke und Snacks zum Selbstkostenpreis angeboten.
Apotheke (Idee)
Der grosse Apotheken-Koffer enthält viele rezeptfreie Medikamente und Verbandsmaterial. So muss nicht jeder Haushalt seine eigene Salbe gegen Insektenstiche besitzen. Und erst noch: Die Apotheke wird von einer medizinisch kompetenten Person aus der Bewohnerschaft betreut, von der man sich beraten lassen kann!
Bühne (Idee)
Die Bühne ist mehr als nur die physische Einrichtung. Vielmehr ist sie ein Veranstaltungsort, der bespielt wird von Musikerinnen, Slam Poeten, Schauspielerinnen, Intellektuellen, Tänzern, etc. – sei dies von aussen oder aus der Bewohnerschaft. Alle Aufführungen sind grundsätzlich öffentlich.
Gästezimmer (Idee)
Jede:r Bewohner:in beim Wohnnetz hat grundsätzlich nur ein Zimmer zur Verfügung – da kann es schnell zu eng werden, wenn man einmal für ein paar Tage Besuch hat. Genau dafür ist das Gästezimmer da. Wird es nicht gerade von Freunden oder Verwandten der Bewohner:innen genutzt, kann es auch im Rahmen von CouchSurfing, AirBnB, WorkAway oder HelpX angeboten werden.
Atelier (Idee)
Das Atelier bietet viel Platz und Licht für künstlerische Arbeiten der Bewohner:innen. Im Gegensatz zur Werkstatt findet man hier keine Maschinen, dafür eine Vielfalt an gängigen Materialien und hilfreichen Werkzeugen sowie Inspiration durch den Austausch mit anderen kreativen Menschen.
Grossküche (Idee)
Kochen für 20 statt 4 Personen ist nicht nur effizienter (d.h. billiger, verpackungsärmer und schneller pro Person), sondern auch sozialer! In der Grossküche kann man unter der Woche abends und am Wochenende dreimal täglich eine günstige, gesunde, ökologische und feine Mahlzeit in einer grösseren Runde zu sich nehmen – en Guete!
Secondhand-Depot (Idee)
Was man nicht mehr braucht, stellt man beim Wohnnetz einfach ins Secondhand-Depot – gratis oder mit Name & Preisschild. So können sich andere an Dingen erfreuen, die für einen überflüssig geworden sind: Wiederverwenden ist eines der wichtigsten ökologischen Gebote. Kleider, Schuhe, Möbel, Geschirr, Bilder – ein regelmässiger Gang durch das Secondhand-Depot entfacht auch einfach die Lust am Stöbern, wie wir das alle von Brockenhäusern oder Flohmärkten kennen. (Und im Gegensatz zum Hinausstellen auf die Strasse, wie das jetzt gelegentlich gemacht wird, bleiben die Dinge auch brauchbar, wenn am nächsten Tag Regen fällt.)
Stadtbasis (Idee)
In Basel, der nächsten Kernstadt, hat das Wohnnetz – am besten an der 33er-Buslinie, die nach Schönenbuch führt – eine Wohnung, falls man mal über Mittag oder nach dem Ausgang nicht mehr heimfahren möchte.
Werkstatt (Idee)
Die Werkstatt (ausgerichtet auf Holz- und Metallbearbeitung) kann sowohl in künstlerischer (z.B. Schnitzen einer Skulptur) als auch in pragmatischer Absicht (z.B. Flicken eines Velos) genutzt werden. So erübrigt sich ausserdem, dass jeder Haushalt sich ein eigenes Arsenal hält – wer zwei 4mm-Kunststoffdübel oder eine Rohrzange braucht, holt sie sich einfach schnell in der Werkstatt.